Sonographie der Haut und der regionalen Lymphknoten

Die Sonographie von Strukturen der Haut und der Subkutis hat sich als unverzichtbares diagnostisches Verfahren in der Dermatologie, insbesondere der dermatologischen Onkologie, etabliert. Die Sonographie ermöglicht dabei die Darstellung von physiologischen und pathologischer Strukturen mit einer hohen bildlichen Auflösung. So haben sowohl gutartige Tumore wie Lipome, Zysten oder Hämangiome, aber auch bösartige Neubildungen typische sonographische Merkmale.

Präoperativ können weiterhin Beziehungen von Tumoren zu anatomischen Strukturen wie Blutgefäßen oder Muskelfaszien dargestellt und somit operative Probleme antizipiert werden.

Die Sonographie ist in unserer Klinik ein integraler Bestandteil der Nachsorge beim Melanom, Plattenepithelkarzinom und anderen epithelialen malignen Tumoren, da sie eine frühzeitige Darstellung von Lymphknoten- oder Hautmetastasen ermöglicht.

Auch für die Beurteilung und Einordnung von nicht neoplastischen Erkrankungen ist die Sonographie hilfreich. Die Sonographie ermöglich die genaue Darstellung von Prozessen wie Seromen, Hämatomen oder Abszessen. Die Therapie wird in diesen Fällen meist ebenfalls sonographisch-kontrolliert erfolgen (gezielte Punktion).


Termine:
 nach Absprache, Tel. 0551-39-66478/79
Ansprechpartner / Kontakt
Mößner
Prof. Dr. med. Dipl. Phys. Rotraut Mößner
Oberärztin / Fachärztin für Dermatologie und Venerologie, Allergologie, Medikamentöse Tumortherapie
Thoms
Dr. med. Kai-Martin Thoms
Oberarzt / Facharzt für Dermatologie und Venerologie, Medikamentöse Tumortherapie, Ultraschalldiagnostik