Ambulante Operationen

Ambulante, dermatologische Operationen

Ein Schwerpunkt unserer Klinik sind ambulante operative Eingriffe an der Haut. Es werden kleine und größere Eingriffe in örtlicher Betäubung in unseren modernen OP-Räumen durchgeführt, und Sie können anschließend direkt wieder nach Hause gehen. Dabei legen wir besonderen Wert auf modernste Operationsverfahren und Nahttechniken, um für Sie auch ästhetisch das bestmögliche Ergebnis zu erhalten.
Wir entfernen alle gut- und bösartigen Hautveränderungen (sowie deren Vorstufen). Dabei muss man zwischen medizinisch notwendigen Operationen von Hauttumoren und deren Vorstufen im Gegensatz zu Operationen von eindeutig gutartigen Hautveränderungen als kosmetisch-ästhetische Wunschleistung unterscheiden.

 

Operationen oder Entnahme von Gewebsproben von bösartiger Hauttumore und deren Vorstufen bei Verdacht auf

Selbstverständlich werden alle entnommenen Gewebe anschließend dermatohistopathologisch (feingeweblich) in unserer Klinik von einem ausgewiesenen Experten untersucht und das Ergebnis mit Ihnen besprochen sowie das weitere Vorgehen festgelegt.

Operationen gutartiger Hauttumore und Hautveränderungen

...umfassen folgende Diagnosen:

Auch bei diesen Hautveränderungen wird nach der Entfernung bei der Möglichkeit einer nicht-gutartigen Veränderung noch eine dermatohistopathologische (feingewebliche) Analyse in unserem Speziallabor angeschlossen.

Vorgehensweise bei diesen Operationen

Während eines Termins in unserer Ambulanz wird das Datum für den operativen Eingriff festgelegt. Sie werden über die Operation aufgeklärt und erhalten ggf. zusätzlich einen Aufklärungsbogen, den Sie bitte bei Einverständnis unterzeichnet zum OP-Termin mitbringen. Lesen Sie unseren Aufklärungsbogen über den geplanten Eingriff und eventuelle Probleme bitte sorgfältig durch. Sollten Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen, bitten wir Sie (nach Rücksprache mit Ihrem Hausarzt) diese 7 bis 10 Tage vor der Operation abzusetzen.
Am Tag der Operation dürfen Sie Ihre gewohnten Mahlzeiten einnehmen, da alle Eingriffe in örtlicher Betäubung durchgeführt werden (kleine Spritze mit dünner Nadel zur Betäubung der zu entfernenden Hautveränderung). Die Operation ist daher schmerzfrei. Nach einigen Stunden klingt die Betäubung ab. Der Wundschmerz wird danach meist kaum oder überhaupt nicht gespürt. Nur in Ausnahmefällen ist die Einnahme eines leichten Schmerzmittels notwendig (kein Aspirin, sondern z.B. Paracetamol-Tabletten oder Ibuprofen-Tabletten).
Sie können anschließend je nach Eingriff wieder nach Hause oder zur Arbeit gehen. Das operierte Hautgebiet sollten Sie jedoch vor mechanisch belastenden Einflüssen schützen, damit die Haut gut verheilen kann.
Der Wundverschluss wird mit modernsten plastisch-chirurgischen Nahttechniken durchgeführt. Oft verwenden wir resorbierbares (selbst auflösendes) Nahtmaterial, das in der Haut verbleibt, sich nach einigen Wochen bis Monaten auflöst und somit nicht mehr entfernt werden muss. Während dieser Zeit fühlt man eine kleine Verhärtung unter der Narbe. Die Hautoberfläche wird zusätzlich mit Klammerpflastern geklebt und oder ein Pflasterverband angelegt. In bestimmten Fällen sind jedoch auch zusätzlich Nähte in der Hautoberfläche erforderlich, die dann je nach Lokalisation am 6. bis 14. postoperativen Tag gezogen werden.

Ansprechpartner / Kontakt
Kretschmer
Prof. Dr. med. Lutz Kretschmer
Stv. Leiter der Abteilung, Oberarzt / Facharzt für Dermatologie, Facharzt für Chirurgie, Phlebologie, Allergologie, Medikamentöse Tumortherapie
Thoms
Dr. med. Kai-Martin Thoms
Oberarzt / Facharzt für Dermatologie und Venerologie, Medikamentöse Tumortherapie, Ultraschalldiagnostik